“Man reist nicht nach Malta, um abzunehmen. Die Küche ist eine Mischung aus italienischen, arabischen und britischen Einflüssen. Fettig, kohlenhydratreich und unglaublich lecker.”

Sagen wir es ehrlich: Man reist nicht nach Malta, um abzunehmen. Die maltesische Küche ist das Kind der italienischen und arabischen Küche, adoptiert von einer britischen Großmutter, die noch Mehl und Fett hinzugefügt hat. Sie ist sättigend, kohlenhydratreich – und fantastisch lecker.
Die Religion der Insel in Gebäckform. Knuspriger Filoteig, gefüllt mit Ricotta (tal-irkotta) oder Erbsen mit Curry (tal-piżelli). Kostet 50–60 Cent. Heiß, fettig und genial. Wo? Crystal Palace in Rabat – fast rund um die Uhr geöffnet.
Denke nicht „Sandwich“. Ftira ist ein rundes Brot (wie ein platter Reifen), außen knusprig und innen weich. Mit Kunserva (süßem Tomatenmark) bestrichen und mit Thunfisch, Oliven, Kapern und Zwiebeln gefüllt. Auf der UNESCO-Liste – wirklich, ein Sandwich bei der UNESCO.
Der Cousin des Pastizzi aus Mürbeteig in Form eines Säckchens. Füllung: Spinat mit Thunfisch oder Ricotta. Seltener zu finden, aber immer einen Versuch wert.
| Mahlzeit | Richtpreis |
|---|---|
| Pastizzi (1 Stück) | 0,50–0,60 EUR |
| Ftira / Qassatat | 2–4 EUR |
| Mittagessen im Lokal (Tagesgericht) | 8–12 EUR |
| Abendessen im Restaurant (2 Gänge) | 20–35 EUR |
| Lokales Bier (Cisk) | 2–3 EUR |
| Glas lokaler Wein | 3–5 EUR |
Maltesische Küche ist keine Küche, die man „probieren muss“. Es ist eine Küche, in die man sich in diese Insel verliebt. Morgens Pastizzi für 50 Cent, zum Mittagessen Ftira, zum Abendessen Fenek – und plötzlich willst du nicht mehr nach Hause.
Bestelle im Restaurant immer „local water“ – du sparst und zahlst nicht für teures importiertes Wasser. Wenn du Wein bestellst, frage nach lokalen Sorten: Girgentina (weiß, leicht) oder Ġellewża (rot/rosé). Malta hat seine eigenen einzigartigen Rebsorten.